aktenlage
Zeitschrift für Regionalgeschichte Selm und Umgebung - ISSN 2366-0686

Bork wie es singt und lacht – 1886

Christel Gewitzsch

Mit dieser Anzeige im Lüdinghauser Volksblatt vom 16. Oktober 1886 lud der Verein „Union“ aus Bork für den 24. Oktober zu zahlreichem Besuche ... freundlichst ein.

Drei kurze Theaterstücke wurden dem Publikum an diesem Abend geboten. Sie gehören allesamt zu den damals sehr populären Beispielen des bürgerlichen/kleinbürgerlichen Lachtheaters – ein Lustspiel, eine komische Szene, eine Posse – und ließen einen unterhaltsamen Abend erwarten.

1.

Die Vorstellung begann mit dem Lustspiel „Der Onkel aus Amerika“. Dieses Thema wurde seit den 1830er Jahren häufig in Theaterstücken und Erzählungen verarbeitet. Es spiegelte meistens in humoristischer Weise die Hoffnung wider, durch einen ausgewanderten, reichen Onkel von seinen materiellen Sorgen befreit oder doch wenigstens entlastet zu werden.

Da in der Anzeige der Autor nicht genannt wird, ist es nicht möglich, das in Bork aufgeführte Stück genau zu benennen. Ein populäres Beispiel, allerdings erst von 1895, liegt von Friedrich Grundmann in gedruckter Form vor. Dabei handelt es sich um einen Schwank in einem Akt mit sechs Szenen. Der Zuschauer verfolgt den Versuch des ehemaligen Tischlermeisters Mathias Hobel, seine Tochter mit dem wohlhabenden, aber alten und geizigen Gastwirt und Hausbesitzer Christian Spindel zu verheiraten. Zu diesem Zweck verbietet er ihr den Umgang mit seinem ehemaligen Gesellen Hugo Winter, den die Tochter für sich erkoren hat. Neben den schon genannten Personen spielen noch die Mutter Franziska Hobel und der titelgebende Onkel Wilhelm/William Bock mit. Der Ort der Handlung ist die Wohnung der Familie Hobel.

In einem Akt ist nicht viel Zeit, Personen und Handlung langsam zu entwickeln und so lässt der Autor den Vater gleich im ersten Satz seines ersten Auftritts mit der Tür ins Haus fallen und das Verbot aussprechen. Die Tochter wird selbstbewusst dargestellt. Sie verlangt eine Begründung, insbesondere deshalb, weil ihr Erwählter früher von dem Vater immer als ein braver und fleißiger Arbeiter[1] bezeichnet wurde. Der Auserwählte, so die Ansicht des Vaters, treibe sich in schlechter Gesellschaft herum und müsse gemieden werden. Der Frau Hobel fällt die Rolle zu, den Konflikt zu bereinigen, indem sie vorschlägt, der Geselle solle sich zum Brav-Sein verpflichten. Doch dann offenbart der Vater seine wahren Gründe; er möchte seine Tochter keiner armen Kirchenmaus anvertrauen. Erinnerungen daran, dass auch er sich hat – unterstützt durch eine Erbschaft - hocharbeiten müssen, wischt er beiseite, denn er hat den Kontrakt mit dem reichen Bräutigam schon verabredet.

In dieser scheinbar aussichtlosen Situation präsentiert der junge Geselle, der sich von seinen Heiratsabsichten nicht abbringen lässt, den Onkel aus Amerika und erzählt in realistischer Einschätzung seines künftigen Schwiegervaters ungesäumt von einer geplanten finanziellen Unterstützung seitens des Onkels. Und weil darüber hinaus der vom Vater erwählte Heiratskandidat inzwischen offen erklärt, in seiner zukünftigen Frau vornehmlich die billige Haushaltshilfe zu sehen, wird ihm das Vertrauen entzogen und das junge Paar bekommt den elterlichen Segen.

Den ersten Lacher können die Akteure bei diesem Schwank sicher schon in der ersten Szene erwarten. Als der Vater die ihm verdächtigen neuen Freunde des Hugo bezeichnen will, fällt ihm der Name des Vereins nicht ein, in dem sie sich treffen und er hangelt sich von Kruzinal-, über Spezial- zu den Dezimaldemokraten. Der Vater und der alte Geizhals erregen wohl die größte Heiterkeit; der eine wegen seines Beharrens auf der einmal gefällten Entscheidung und seines Schielens auf das Geld und der andere wegen seiner unrealistischen Selbsteinschätzung und Knickerigkeit. Aber auch der amerikanische Onkel, der als jemand auftritt, der den Frauenzimmern im Allgemeinen und dieser geplanten Heirat im Besonderen eher skeptisch gegenüber steht, wird das Publikum erfreut haben. Als er mit dem Vater über seinen Aufenthalt in Kalifornien spricht - Hobel redet fortwährend von Colofornium - wehrt er sich gegen dessen Versuch, ausgehorcht zu werden; denn Hobel vermutet eine schöne Portion Gold bei dem Heimkehrer und möchte Gewissheit. Schon die Aussicht darauf stimmt ihn milder. Prahlerisch will er mit seinen Kenntnissen von Amerika auftrumpfen. Da er sie aber einem Schauerroman entnommen hat, muss er bald seine Unkenntnis eingestehen.

Die Mutter, Liese und Hugo werden als recht vernünftig dargestellt. Sie hinterfragen die Entscheidung des Vaters, versuchen ihn umzustimmen, ohne aber seine Position als Haushaltsvorstand zu beschädigen und ernsthaft in Frage zu stellen. Mit dieser Strategie kommen sie am Ende auch ans Ziel. Sowohl Liese als auch die Mutter machen deutlich, dass sie der vom Vater geplanten Heirat niemals eine Chance gegeben haben. Das Stück endet, wie vorhersehbar, mit einem Happy End. Und auch Spindel ist zufrieden. Lieses zarte Hände scheinen ihm plötzlich zur richtigen Arbeit nicht zu taugen und darüber hinaus ergattert er ohne Mühe eine Einladung zur Landpartie, zum Mittagessen und zur Verlobungsfeier.

2.

Das zweite in Bork zur Aufführung gebrachte Stück war „Der Eckensteher Nante im Verhör“ von Friedrich Beckmann[2]. Beckmann (1803 – 1866), aus Breslau stammend, ein beliebter Schauspieler und Komiker in Berlin und später in Wien, konnte den preußischen König Friedrich Wilhelm III., ein Freund der leichten Muse, zu seiner Fangemeinde zählen. Der König war sein besonderer Gönner, besuchte häufig seine Vorstellungen und verfügte, ihm im Alter oder im Krankheitsfall eine Pensionierung wie einem königlichen Schauspieler am Hoftheater zukommen zu lassen. Auch in Fontanes „Unterm Birnbaum“ wird Beckmann kurz erwähnt.

Auf die Figur des Eckenstehers Nante kam Beckmann durch den Schriftsteller und Journalisten Adolf Glaßbrenner (1810 -1876), der diesen Berufsstand in die Literatur eingeführt hatte. Eckensteher nannte man in Berlin die Gelegenheitsarbeiter, die an den Straßen standen und auf Aufträge, in erster Linie Warentransporte, warteten. Die Wartezeit verkürzten sie gerne mit einigen Schlucken aus der Flasche und kommentierenden Bemerkungen an und über die Vorübergehenden. Während Glaßbrenner Wert darauf legte, neben der unterhaltenden Komponente seiner Schriften auch politische Inhalte zu transportieren, er selbst bezeichnete sich als berühmter ächt deutscher Humorist und Freiheitskämpfer[3], ging es Beckmann um eine erfolgversprechende Bühnenrolle. Und die hat er sich mit dem Nante geschaffen: Er war der größte Erfolg seines Lebens.[4]

Nur drei Personen kommen in dem Stück auf die Bühne: ein Gerichtsaktuar (Schriftführer, Untersuchungsrichter), ein Gerichtsdiener und der Eckensteher Nante. Das Bühnenbild zeigt ein Gerichtszimmer mit einer Mitteltür und Seitentüren; rechts im Vordergrund steht ein Tisch, versehen mit einer Klingel, Akten und Schreibzeug.

Die Handlung ist äußerst dürftig. Nante kommt ins Gerichtszimmer und gibt zu Protokoll, dass ihn jemand beleidigt und ihm seinen Rock gestohlen habe. Der Aktuar nimmt die Anzeige auf und verspricht, von sich hören zu lassen, wenn er etwas erreicht habe. Dem Gerichtsdiener gelingt es danach nicht, Nante wieder loszuwerden. Er lässt sich verführen, auf eine kleine Wette einzugehen. Nante legt ihm zwei Rätselfragen vor, die der Diener nur zur Hälfte lösen kann, weshalb dieser danach verärgert den Raum verlässt.

Nante monologisiert anschließend über sein Leben, vergleicht es mit dem des Dieners und stimmt zum Schluss ein 10-strophiges Lied an. Dieses Lied im Zweivierteltakt und in Es-Dur soll in gemäßigtem Tempo und laut Regieanweisung unter Begleitung des Orchesters vorgetragen werden. Die erste Strophe lautet:

Det beste Leben hab ick doch,
Ick kann mir nicht beklagen;
Pfeift ooch der Wind durchs Ärmelloch,
Det will ick schon vertragen.
Det Morgens, wenn mir hungern duht,
Eß ick ‘ne Butterstulle;
Dazu schmeckt mich der Kümmel jut
Aus meine vollen Pulle. (Er trinkt.)

Die drei Teile der Posse - Protokollaufnahme, Geplänkel mit dem Diener und Liedvortrag - reihen sich aneinander und bilden keine zwingende Einheit, ermöglichen aber den Einsatz von unterschiedlichen Mitteln zur Erheiterung des Publikums.  

Was machte dieses Stück so erfolgreich? Da ist einmal die Berliner Mundart, die nur von Nante gesprochen wird und das Publikum sicher amüsierte. Während seines Gesprächs mit dem Schriftführer stolpert Nante von einer sprachlichen Fehleinschätzung zur nächsten. Die Amtssprache ist ihm nicht geläufig und er reagiert nicht angemessen auf sie. Durch Ungeschick bringt er unsinnige Sätze hervor. Kurze Informationen, die Nante zu seiner Person geben soll, werden von diesem umständlich und langatmig in kleine Geschichten gepackt. Wichtiges und Unwichtiges kann er nicht unterscheiden. Mehrdeutige Wörter versteht er falsch. Und bei all seinem Geplapper beobachtet er geflissentlich, ob der Aktuar auch jedes seiner Wörter mitbekommt und aufschreibt.

Ein paar Beispiele:

Auf die Frage: Hat Er Eltern?, antwortet Nante, Ja, Herr Kriminell, zwee Stück, eenen Vater und eene Mutter; die Mutter von mütterlicher Seite hat sich vor kurzem zu Tode gestorben, der Vater aber hat bis an sein Ende gelebt. -

Auf die Frage: Was ist denn nun eigentlich sein Wunsch?, sagt er, Ja, mein Wunsch wär‘, des ick en kleen Privatvermögen hätte, un ick nich mehr zu arbeiten brauchen duhn dürfen dähte.

Auf die Frage nach seinem Alter, nennt er den Namen seines Vaters.

3.

Zum Schluss des Abends präsentierte der Verein eine weitere Posse, dieses Mal in zwei Akten. Der Titel lautet: Das Gartenfest, oder die Mauscheljuden vor dem Göttergericht,[5] geschrieben wurde es 1882 von Theodor Pohlmanns. Pohlmanns, 1847 im Rheinland geboren, studierte Theologie u.a. an der Akademie in Münster und erhielt dort 1872 die Priesterweihe. Nachdem er in Duisburg und Recklinghausen als Kaplan eingesetzt war, wurde er 1898 Pfarrer im Regierungsbezirk Düsseldorf. Neben der in Bork aufgeführten Posse sind im Lexikon der deutschen Dichter[6] acht weitere Stücke von ihm genannt, von denen zwei auch auf eine jüdische Hauptperson schließen lassen - Itzig im Faß, 1883; Nathan in der Kiste, 1911.

Dem Juden Itzig begegnen wir am Theaterabend in Bork. Zusammen mit seinem Vetter Brommel kann er sich eines großen Erbes erfreuen, welches er durch ein Hypothekengeschäft mit einem türkischen Sultan zu vermehren hofft. Um diesem zu imponieren, möchte er seinen Garten mit Figuren römischer Götter ausschmücken, die vom Bildhauer aber nicht so schnell anzufertigen sind. Da dieser sich das Geschäft nicht entgehen lassen will, stellt er vier junge Männer als Statuen auf die Sockel. Die Götterdarsteller können ihre Rollen nicht aufrechterhalten, aber sie können, da Itzig und Brommel den Betrug nicht erkennen, Gericht über die beiden halten und sie bestrafen.

Über die Theater-Juden[7] war 1848 in einer auflagenstarken Zeitschrift zu lesen, dass sie auf den Spielplänen des 19. Jahrhunderts weit häufiger anzutreffen waren, als es dem Anteil der Juden an der Bevölkerung entsprochen hätte. Entweder wurden sie ins Ideale emporstilisiert – man denke an „Nathan der Weise“ – oder ins Gemeine herabgewürdigt. Stereotype füllten sowohl die Werke der Hochliteratur als auch die der zeitgenössischen Unterhaltungsliteratur, die sehr viel weiter verbreitet und deshalb umso wirkungsvoller war. In der Borker Theateraufführung wird uns der geldgierige, betrügerische Jude präsentiert, der von den nicht-jüdischen Personen durchschaut und selber betrogen wird.

Der Verfasser schreibt über die beiden Hauptpersonen nicht nur, dass sie Geld verdienen wollen, dass sie Geschäfte machen wollen, sondern es heißt immer nur, dass sie beschümmele wollen. Während Itzig seinen Reichtum prahlerisch zeigen will, rät Brommel zur Vorsicht. Er hält es für klüger, als arm zu gelten und im Stillen [zu] schümmeln, denn wenn de Chrischte de Jüde nich mehr möge laide, dann schmaßen se alle Schaiben ein; und wer beßohlt se; Kahner beßohlt se; der Brommel muß sie selber beßohlen. Als Brommel hinzusetzt, er bliebe bei den Christen und wolle sie verspaisen mit Haut und Haar, entwickelt der Autor daraus einen Streit zwischen den beiden über koscheres Essen, gefolgt von Handgreiflichkeiten. Dadurch wird Itzigs Diener Mendel alarmiert, der den Schuster und den Schmied mit den sprechenden Namen Sohler und Schlagdrein zur Hilfe holt. Die beiden zeigen keinerlei Interesse an einer Streitschlichtung, feuern eher an: ... wir haben ein so großes Vergnügen, wenn ein Jude Makkes kriegt. Und weiter: Versohle ihm das Leder, bis er bekennt, hahaha. Bekennen soll Itzig, dass er schon einmal Schweinefleisch gegessen hat, im Text heißt das Schwanefleisch gefresse, er also ein schlechter Jud ist. Als er endlich so weit ist, erpressen ihn die Handwerker mit ihrem Wissen und schlagen eine Einladung zu Wein und Bier für die ganze Nachbarschaft heraus.

Danach wird der Zuschauer in Itzigs Geschäft mit dem Türken und der Anschaffung der Götterstatuen eingeweiht. Der Bildhauer wird als besonders clever dargestellt, weil er sein Geld eintreibt, bevor das Gartenfest beginnt. Dessen Betrug an Itzig rechtfertigt der Autor damit, dass Itzig durch den unmöglich zu realisierenden Auftrag, die der edlen Bildhauerkunst zugefügten Schmach büßen müsse. Doch dann gibt Pohlmanns dem Bildhauer Mutzenpipen Raum für eine längere Ausführung: Mit dem Itzig habe ich so wie so noch ein Nüßchen zu knacken. Hat er nicht einst von meinem Vater selig 50 Procent für ein kleines Darlehen gefordert? … Hat er nicht Hunderte von armen Bauern aus Haus und Hof gejagt, nachdem er sie wie ein Vampyr ausgesogen? – Itzig, du Halsabschneider und Wucherer! Warte, Hilarius Mutzenpipen kommt dir heute Abend an den Beutel und – vielleicht an den Kittel!

Diese Ausführungen des Bildhauers stehen zentral in dem Stück und scheinen dem Autor besonders am Herzen gelegen zu haben. Hier spielt er mit den Ressentiments, die bei Teilen der Landbevölkerung verbreitet waren. Angesichts der eigenen oft prekären Lage erblickten viele die Ursache für ihr Elend in den jüdischen Händler, bei denen sie verschuldet waren. Und in Bork hatte genau diese Einschätzung 1848 zu tumultartigen Auftritten und Gelderpressungen gegen verschiedene jüdische Eingesessene[8]geführt.

Das später im zweiten Akt stattfindende „Göttergericht“ der falschen Statuen, der Diener Mendel wird als armer Jude nicht vors Gericht zitiert, verurteilt die beiden Juden Itzig und Brommel, 1) weil sie elende Wucherer sind, 2) weil sie das ehrbare Handwerk durch ihre verrückten Forderungen geschändet und 3) weil sie ... den Bildhauermeister Mutzenpipen um 3 Mark 30 Pfennige  heruntergehandelt hatten, zu einer raisonablen Tracht Makkes. Der Verfasser lässt daraufhin zwei der als Götter Verkleideten mit einem Schwert und einem Dreizack kräftig auf Itzig und Brommel einschlagen, bis es diesen gelingt, wegzulaufen. Mit einem holperig geschriebenen Spottlied der vier Männer endet die Aufführung.

Weder die Erpressung durch die beiden Handwerker, noch der Betrug des Bildhauers, noch die handgreifliche Selbstjustiz der Götterdarsteller werden vom Autor auch nur ansatzweise kritisiert. Diese Verhalten scheint er zu billigen und als gerechtfertigt anzusehen. Das Theaterstück lud das Publikum zur Identifikation mit den „Gewinnern“ ein, nicht zur Distanzierung von ihrem Tun. Das oft benutzte lautmalerische Hahaha wird nicht als befreiendes Lachen in einer humoristischen Situation eingesetzt, sondern ist immer ein spöttisches, schadenfrohes Gelächter auf Kosten von Itzig und Brommel.

Diese Sicht auf die jüdischen Mitbürger und diesen Umgang mit ihnen scheinen die Programmverantwortlichen des Borker Vereins mindestens billigend in Kauf genommen zu haben. Dabei ist nicht anzunehmen, dass der Schriftsteller Ludwig Börne Recht hatte, als er anlässlich einer Aufführung von Richard Cumberlands Schauspiel „Der Jude“ schrieb: Fällt der Vorhang, dann ist alles vorüber. Der Weg führt vom Leben zur Bühne, aber nicht zurück.[9]

November 2017
______________________________

[1] Fr. Grundmann, Der Onkel aus Amerika, Berlin 1895, S. 3 ff.
[2] und alle Zitate aus der Posse: Friedrich Beckmann, Der Eckensteher Nante im Verhör. Mit einem Lebensbild des Verfassers herausgegeben von C. Friedr. Wittmann, Leipzig o.J.
[3] Brief Glaßbrenners vom 5.11.1873 an unbekannten Empfänger. Archiv: Landesarchiv Berlin. Zitiert nach: Denkler, Balzer, Große, Heinrich-Jost (Hg.), Adolf Glaßbrenner. Unterrichtung der Nation, Bd. 1, Köln 1981, S. 18.
[4] C. Fried. Wittmann, siehe Anm. 2, S. 11.
[5] und alle Zitate aus dem Stück: Theodor Pollmanns, Das Gartenfest, oder die Mauscheljuden vor dem Göttergericht, Posse in 2 Akten, Bonn 1904.
[6] Franz Brümmer, Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19.Jahrhundert bis zur Gegenwart, Bd.5, 6. Aufl. Leipzig 1913, S. 323.
[7] und folgendes Zitat: Horst Denkler, „Lauter Juden“, in: Horch, Denkler (Hg.), Condition Judaica, Judentum, Antisemitismus und deutschsprachige Literatur vom 18. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg, Tübingen 1988, S. 159ff.
[8] StA Selm, AB-1 – 458.
[9] zitiert nach: Horst Denkler, „Lauter Juden“, S. 156.

 
Email