aktenlage
Zeitschrift für Regionalgeschichte Selm und Umgebung - ISSN 2366-0686

Familie Brüning, Botzlar

Die Brünings, die von 1834 – 1889 das Gut Botzlar bewirtschafteten, stammen aus dem Münsterland, aus der Bauerschaft Sommersell im Kirchspiel Enniger. 

Wilhelm Brüning wird Ökonomierat und Bruder Franz Anton reist nach Königsberg (1861)  >>

Die Krönungsfeierlichkeiten für das preußische Königspaar (Wilhelm I. und Augusta) boten Gelegenheit, Privatpersonen, welche sich um das landwirthschaftliche Gewerbe verdient gemacht haben, mit dem Titel "Ökonomierat" auszuzeichnen. 

Auf dem Weg zum Oberbergrat: Rudolph Brüning (1835-1899)  >>

Bis zu seinem 13. Lebensjahr besuchte der 1835 zu Botzlar geborene Sohn des Gutspächters Wilhelm Brüning die Elementarschule in Selm. Dann folgte eine bemerkenswerte Karriere im Bergbau. 

Nachfolger auf Botzlar: Hugo Brüning (1840-1906)  >>

In ihrem Testament bestimmten der Ökonomierat Wilhelm Brüning und seine Frau Christina, geb. Hagedorn, im Mai 1871, dass der Längstlebende von ihnen Erbe des zuerst Verstorbenen sein solle. Erst nach dem Tod beider Eltern würde der „mittlere“ Sohn, Hugo Brüning, alleiniger Erbe. 

Zu Botzlar geboren, in Bytom geehrt: Georg Brüning (1851-1932)  >>  

Die polnische Stadt Bytom - das frühere Beuthen in Oberschlesien - erinnert sich wieder an den „vergessenen Bürgermeister“ Georg Brüning. 

Georg Brüning - Berufliches und Privates nach Aktenlage (1874-1932)  

Im Staatsarchiv Oppeln (Archiwum Państwowe w Opolu) werden die Personalakten des ehemaligen Regierungsbezirks Oppeln aufbewahrt, die über Stationen der Ausbildung und die berufliche Karriere des späteren Oberbürgermeisters der Stadt Beuthen informieren. 

Teil 1: Schule und Studium bis zum Beginn des Referendariats 1865-1874  >>

Teil 2: Auf dem Wege zum Gerichts-Assessor - Referendariat 1874-1879  >>

Teil 3: Abschied vom Justizdienst und Eintritt in die Generalkommission 1880-1883 >>      

Teil 4: Georg Brüning wird Stadtoberhaupt in Beuthen O/S (1883) >>

Familie Georg Brüning  >> 

Piotr Obrączka veröffentlichte unter dem Titel "Die Brünings" in der Zeitschrift "ORBIS LINGUARUM" einen "Beitrag zur Biographie des Bürgermeisters von Bytom" (1883-1919), der 1851 auf Gut Botzlar bei Selm geboren wurde. aktenlage.net referiert die Ausführungen zum Familienleben und dem Schicksal der zwölf Kinder des Ehepaars Dorothea und Georg Brüning.  

Gebürtiger Selmer empfängt Wilhelm II. in Beuthen (1910) >>

Am 26. November 1910 besuchte Kaiser Wilhelm II. die Stadt Beuthen in Oberschlesien um ein Reiterstandbild Friedrichs d. Gr. einzuweihen. Der 1851 zu Botzlar geborene Oberbürgermeister Georg Brüning empfing den Kaiser. Die fünfjährige Dorothea Brüning durfte ein Gedicht aufsagen und Sr. Majestät Blumen überreichen.

Kaiserbesuch 1910: Brüning vertritt die gastgebende Stadt >>

Als sich die Repräsentanten von Staat und Stadt im November 1910 in Beuthen begegneten, brachten beide langjährige Erfahrungen in ihren so unterschiedlichen Ämtern und Positionen mit.
Die beiden Männer gehörten einer Generation an, der 51jährige Wilhelm II. war seit 22 Jahren deutscher Kaiser. Brüning war 59 Jahre alt.

König und Kaiser - Kritik und Karikatur >>

Die Königsherrschaft und besonders das Kaisertum der Hohenzollern wurden schon zu deren Zeiten im politischen Raum und in der Literatur kritisiert. Die Karikatur spitzte ihrem Wesen gemäß zu.

Eichenlaub für einen Westfalen >>

Die Fassade der 1901/02 in Beuthen errichteten Villa Brüning zeigt neben dem Stadtwappen auch Elemente eines bürgerlichen Wappens mit Krone und Eichenlaub.

>> Piotr Obrączka

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